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Diese Woche NEU

Schimpasen kennen Tod - Todesbewusstsein

Posted on April 28, 2010 at 9:03 AM

Natürlich kennen auch Tiere den Tod, wird der ein oder andere jetzt spontan denken. 


Fakt ist, daß bisher ein Todesbewußtsein nur exklusiv beim Menschen angenommen wurde. D.h. es war ein Privileg für eine höhere Entwicklungsstufe. Dem scheint nun doch nicht so zu sein. 

 

Einer Studie in England zufolge wie sie diese Woche im US Fachblatt CURRENT BIOLOGY veröffentlicht wurde, fand man heraus, daß Schimpansen so wie es aussieht, ebenfalls ein Bewusstsein für den Tod entwickelt haben. 

Biologen erforschten dieses Phänomen u.a. im Zusammenhang mit einer alten Schimpansin.  Demnach hatte sich ihre Gruppe in den Tagen vor ihrem Tod auffällig ruhig verhalten und ihr andererseits viel Aufmerksamkeit geschenkt. Wenige Stunden vor Ihrem Ableben zeigten Gruppenmitglieder ihr gegenüber ein Verhalten wie sanfte Berührungen und Fellpflege. Nach ihrem Tod verblieb ihre Tochter noch eine ganze Nacht an ihrer Seite während die anderen Gruppenmitglieder sich entfernten. 


Das sind geschilderte Beobachtungen aus Teilen der Studie. Man kann sie allerdings auch zig-fach in Dokumentationen aus der Wildnis nachlesen, sei es bei Zebras oder anderen Tieren.


Kommentar von CV:


Es ist wie so oft, die Wissenschaft belegt mit ihren Perspektiven etwas, was man mit Tierliebe schon zuvor beobachten konnte. Mir geht das jedenfalls oft so. Wer wie ich auch einen eigenen Raum für seine Chinchillas hat, der wird sensibel für die Stimmung im Raum, die Töne, die Bewegungen. 


Ich kenne sie, die Todesstille. Sie herrscht immer dann im Chin-Raum, wenn bis zum nächsten Morgen ein Chinchilla aus der Gruppe im Raum verstirbt. Es ist eine unheimliche Stille. Manchmal weiß man ja, daß ein Tier z.B. aus Altersschwäche zunehmend Anzeichen für einen heran nahendes Ende zeigt. Man weiß eben nur nicht genau wann. Bis diese Stille in den Raum eintritt. Manchmal schnürt es mir in der Nacht den Hals zu, wenn ich sie wahrnehme. Dann gehe ich nochmal ins Zimmer und bedanke mich bei dem Chinchilla, das es mein Leben bereichert hat. Natürlich stelle ich sicher, daß es ohne erkennbare Schmerzen dem Ende zugeht. Die Stille im Raum ist dann zum schneiden klar bis in den kleinsten Winkel des Raums. Am nächsten Tag geht das Leben weiter. Und ich nehme mir ein Beispiel an den Chinchillas. 


Meine Chinchillas reagieren auf unterschiedliche Weise auf den Tod eines ihrer Gruppenmitglieder. Das einzige was ich noch nie in meiner Chinchilla Haltung erlebt habe ist, daß ein krankes, sterbendes Tier verstoßen wird. Noch nie! Ich weiss es wird oft auf Internet von Hobbyzüchtern und Gemeinschaften behauptet , zumindest als Grund dafür, daß Chinchillas ihre Krankheiten verbergen. Vielleicht ist dem so in anderen Chinchilla Haltungen? Ich habe allerdings bis heute dafür keinen einzigen fachlichen Beleg gefunden, weder in der Theorie noch in der meiner Praxis.


Im Gegenteil, was ich als typisches Verhalten bei den anderen Gruppenmitgliedern beobachten konnte ist Pflege, Fürsorge, bis das Chinchilla sich selbst zurück zieht. Dann wird nochmals geprüft mit einem Nasenstubser und "nachgefragt" und danach lassen ihm die anderen seine Ruhe. Ganz ähnlich wie bei manchen Naturvölkern, in denen die Alten zum Sterben den Stamm verlassen. 


Zu Leben und Liebe gehört auch der Tod. Das ist bei einem Tierleben und der Tierliebe des Halters nicht anders. Jedes Chinchilla in meiner Haltung schenkt mir seinen ganz individuellen Lebenszyklus. Das ist für mich immer wieder das größte Abenteuer und ein Geschenk der Schöpfung durch ein kleines wunderbares Wesen. 


Erstaunlich finde ich nur, daß man ein Bewußtsein vom Tod bislang nur vom Menschen annahm, wo es in der Natur und Wildnis jeden Tag um nichts anderes als ums Überleben geht. Wie sollte da nicht eine Form von Todes-Kenntnis und damit zwangsläufig auch eine Form von Bewußtsein vorhanden sein?!


Egal, die Forschung hat nun Beobachtungen dokumentiert, die zur Studie gereichen. Immerhin gilt die neue Einsicht nach einer wissenschaftlichen Studie für verallgemeinerbares Wissen.


Und damit fällt nichts Geringeres als ein weiteres Argument, daß der Menschen etwas Herausragendes, Einzigartiges in der Schöpfung oder gar Überlegenes sei. Im Fall von Wissen um den Tod ist er jedenfalls ab sofort nicht mehr privilegiert. Ein Punkt weniger auf der einst geistigen Überlegenheitsliste. Ist ja auch schon was. 


cam


Hund und Eisb?r Spiel

Posted on April 28, 2010 at 8:50 AM

Was Menschen nicht immer können, Raubtiere können es scheinbar sogar über Art-Grenzen hinweg: miteinander friedlich spielen. Das zeigt diese Dokumentation über Eisbären und Schlittenhunde in der Wildnis. Sie begegnen sich, spielen und beschützen sich. Und alles freiwillig und ohne äußere Einflußnahme. Kaum zu glauben, aber wahr!


Siehe dieses VIDEO





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